Saturday, 11. july 2009 6 11 /07 /Juli /2009 03:18

Hallo Leutchen,

das Internet hier stuerst immer mal wieder ab. Werd das hier also regelmaessig sichern und falsch der Artikel mittendrin abbricht, heisst das, dass es abgestuerzt ist.

Heute habe ich die letzten Sachen erledigt. Hab mein kanadisches und das amerikanische Konto geschlossen. Heute und gestern hab ich mit Natalia getroffen und sie hat mir meinen Koffer mitgebracht. Da sind Klamotten drin, von denen ich ganz vergessen hab, dass ich sie hab.
Wir sind durch die Gegend gelaufen und zum Strand runter. Seit zwei Tagen ist es furchtbar heiss und schwuel.

Die Fahrt von den Queen Charlotte Islands nach hier war etwas anstrengend. Auf der Faehre hab ich ein Paar getroffen, das zur gleichen Zeit auf Limestone Island war wie ich und sie haben mich von der Faehrstation zum Bus gefahren. Dort hab ich die Mutter der Familie getroffen, bei denen ich zu Ostern in Prince Rupert war. Ihr Sohn hat mich wiedererkannt und sie war ganz ausser sich vor Freude mich noch kennenzulernen. Das Buch fuer die Busfahrt, das ich im Thrift Store fuer 10 Cent gekauft hab, war bloed und ich war so muede die ganze Zeit, dass mir die Augen staendig zugefallen sind.

Am letzten Tag, den ich auf der Farm in Tlell war, sind die die Ziegenbabys endlich geboren wurden. Wir haben zugeguckt und die Geburt des ersten auf Kamera aufgenommen. Das sah ziemlich schmerzhaft aus. Die Ziege hat drei Babys bekommen, ein Maedchen und zwei Jungs. Die Jungs landen in ein paar Monaten allerdings im Gefrierschrank.
Am Samstag hat der Vater mich nach Massett mitgenommen. Er musste da was arbeiten und hat mir sein Auto geliehen. Damit bin ich nach North Beach gefahren und hab eine kleine Wanderung gemacht. Der Weg geht ein Stueck durch Regenwald und endet an einem Strandabschnitt, wo ein grosser Felsen steht und ein sogenanntes Blow Hole ist. Die Wellen schlagen das Wasser so durch eine kleine Oeffnung, dass es wie ein Geysir ein par Meter in die Hoehe zischt. Es war recht windig und wegen der vielen kleinen Felsen vor der Kueste schaeumt sich das Wasser so auf, dass es aussieht wie dicke cremige Vanillesosse (hmm, lecker).
http://www.for.gov.bc.ca/dqc/Photo%20Gallery/Landscape/masset%20006.jpg

 

Danach bin ich einmal zum Strand runtergelaufen, aber ich hatte nicht mehr viel Zeit. North Beach zieht sich kilometerlang hin und ueberall ist Sandstrand und dahinter der Regenwald.

Als ich zurueck in Massett war, war der Vater doch noch nicht fertig und ich bin noch nach Old Massett gefahren, aber da war nichts besonderes. Ein paar Totempole, die aussahen wie alle anderen auch. Kann mich irgendwie nicht so recht fuer die begeistern.

 

Ausserdem bin ich noch fuer einen Abend nach Moresby Island rueber um den Leuten von Moresby Explorers Tschuess zu sagen. Es waren nicht alle da, aber wir haben lecker Dinner gegessen und weil da niemand mehr unterwegs war, der mich haette zur Faehre mitnehmen koennen, hab ich dann da geschlafen. Der Freund der kleinen Schwester hat mich am naechsten Morgen zur Faehre gefahren, weil er Touristen fuer einen Trip abholen musste. Auf der anderen Seite in Skidegate hab ich dann ueber eine halbe Stunde meinen Daumen ausgestreckt. Es war Sonntags morgen und kaum Verkehr und die meisten Autofahrer haben mir signalisiert, dass sie voll sind oder bald eh abbiegen. Hab dann angefangen zu laufen und schliesslich hat doch noch jemand angehalten und wir haben uns so gut unterhalten, dass ich die Einfahrt zur Farm verpasst hab. Bin dann wieder zurueckgelaufen bis mich wieder jemand mitgenommen hab. Das ganze hat ungefaehr zwei Stunden gedauert und ich hatte schrecklichen Hunger. Aber wenigstens war es warm und das Meer schoen blau.

Jetzt zu Limestone Island:
Ich find nicht viele Fotos, aber es gibt ein kleines Video mit Fotos.
http://www.laskeekbay.org/virtual-tour.html

Wir sind mit dem Wasserflugzeug morgens hingebracht worden. Nach der Landung sind wir in ein Boot geklettert und von da aus zur Bootbucht gefahren. Von der Bucht bis zum Camp ist es ein halber Kilometer auf einem kleinen Trampelpfad. Im Camp gab es ein kleines Haeuschen mit einem Raum, wo eine Kuechennische und ein Esstisch und Regale drin sind. Geschlafen wird in Zelten.
Der Bruder der beiden Schwestern von Moresby Explorers arbeitet dort als Biologe. Wir waren vier freiwillige Helfer und ein Kameramann, der Aufnahmen fuer ein Video fuer die Organisation gemacht hat. Ich hab die meiste Zeit mit einer in meinem Alter aus Australien gearbeitet, weil die nderen zwei ein Paar waren.
Ein Job war zum Beispiel zu uebrpruefen, ob die Jungen einer bestimmten Spechtart schon geschluepft sind und ob die Kueken noch da sind oder das Nest schon verlassen haben. Die brueten in toten Baeumen in Loechern. Die Baeume sind nummeriert und wir hatten eine Karte und eine Beschreibung, wie man zu den Baeumen hinkommt, aber die waren manchmal echt schwer zu finden Die zwei Hauptpfade hatten kleine Pfosten, die den Meter anzeigten und in der Beschreibung stand dann, zu welchem Meterpfosten man gehen soll und von da aus soundsoviel Meter in eine bestimmte Himmelsrichtung. Allerdings kann man nicht einfach gradeaus laufen, sondern muss sich einen Pfad zwischen den Baeumen und dem Gebuesch suchen. Praktisch sind die umgekippten Baeume, die kann man dann als Bruecke benutzen und muss nicht soviel ueber all die Wurzeln und Aeste klettern.
Wenn wir einen Baum gefunden haben, haben wir dort eine halbe Stunde gewartet und notiert, ob wir die Kueken hoeren koennen und ob ein Elternteil auftaucht und ob dieses Futter mitbringt und so weiter.

Eine andere Aufgabe waren die Austernfischer. Dafuer sind wir mit dem Boot zu verschieden Inseln gefahren, die als Brutstaetten notiert waren und haben dort nach den Nestern gesucht. Wenn die Eltern uns gesehen haben, sind sie zuerst vom Nest weggeschlichen in der Hoffnung, wir haetten es nicht gesehen und sobald wir am Nest ankamen, haben sie einen furchtbaren Krach gemacht.
Die machen eigentlich gar keine richtigen Nester, sondern machen nur eine Mulde im Kies und legen dort ihre Eier ab (auf den Felsen nah am Wasser, aber logischerweise ueber der Flutgrenze). Die Eier wurden dann vermessen und gewogen. Einmal haben alle drei Eier schon gepiepst.
An zwei Stellen sah man noch die Mulde, aber ohne Eier drum und dadrumherum ausgeschleckte Muschelschalen. Das heisst, dass die Kueken schon geschluepft sind und wir haben sie dann in all den Felsspalten gesucht. Die grauen Kueken verstecken sich dort und ihre Eltern fuettern sie.
Das war immer spannend, wer als erster die Kueken findet. Die wurden dann auch wieder vermessen und gewogen und die leeren Muscheln wurden mitgenommen und dann bestimmt und gezaehlt.

Ein andermal sind wir Moewennester zaehlen gegangen. Das war auf einem grossen Felsen im Wasser, der komplett zugeschissen war. Wir waren meistens zu dritt, der Biologe und die Australierin, und wir haben dann in Rufweite den Felsen abgekaemmt und die Nester gezaehlt und wieviel Eier drinnen sind und auch die schon leeren Nester. Dort hab ich dann zufaellig ein neues Austernfischernest entdeckt.
In einem Nest waren Moewenkueken, die waren gelb mit brauen Sprenkeln.

Da die meisten der Inseln keine praktische Bootsbucht haben, haben wir das Boot an Kelp festgebunden und sind dann mit dem Anker an Land gesprungen und haben ihn dort zwischen Felskanten eingeklemmt. Da das Kelp sich in der Stroemung von den Felsen wegbiegt, haelt es das Boot davon ab, gegen die Felsen zu knallen.
Vom Boot auf die Felsen zu springen, war immer spannend, da sie komplett mit Muscheln und glitschigen Pflanzen bewachsen sind. Wenn es windig war, musste man die naechste Welle abwarten und dann einen sicheren Stand mit dem ersten Bein finden und schnell das andere nachziehen, bevor die Welle wieder nach unten geht. Ausserdem muss man genug Ankerleine lassen, sonst wuerd einen das Seil, das am Boot befestigt ist, ins Wasser reissen.

An vielen der Inseln lagen riesige Seehundkolonnen, teilweise mit Jungen, die jedesmal eilig ins Wasser gekrochen sind, wenn wir zu nahe gekommen sind. Wir hatten immer unsere Fernglaeser dabei und ich konnte sie gut beobachten. Wir sind auch an mehreren Seeloewen vorbeigekommen, die vor sich hingeroehrt haben. Als der Wnd aus ihrer Richtung kam, hab ich sie zum ersten mal gerochen. Bei den Moresby Explorers Tours vermeiden die das, weil die Viecher ganz schoen stinken. Wie ein Raubtierkaefig.

Gewaschen haben wir uns aus er Schuessel oder mit einem Becher, mit dem man sich das heisse Wasser aus einem grossen Eimer ueber den Kopf giesst.
Die Australierin ist zur Anemonenbucht gegangen und hat dort gebadet. Ich wollte das auch gern machen, wollte aber heisses Wasser mitnehmen. Also hab ich heisses Wasser in einen der wasserdichten Rucksaecke gefuellt, die die hier fuer die Bootsfahrten haben, und hab es quer ueber die Insel zur Bucht getragen. Im Wasser bin ich nur ein paar Minuten geblieben, hab mir meine Haare gewaschen und bin zweimal kurz getaucht um das Shampoo auszuspuelen. Es hat sich etwas komisch angefuehlt, nackidei dort zu baden, obwohl da nun wirklich niemand zufaellig vorbeikommen kann. Es war logischerweise eisekalt, aber es war um so besser, danach dann Becherweise das heisse Wasser ueber mich zu giessen.

Wir haben jeder eine Kopie der Insel gekriegt, wo die Pfade und wichtigen Punkte eingezeichnet waren. Ich bin jeden Pfad einmal gegangen. Einer fuehrt zu einem Aussichtspunkt auf einem hohen Felsen. Von dort werden auch die Seebeobachtungen gemacht. Den Job hab ich nur einmal bekommen und bin mit Teleskop, Fernglas und Notizbuch bewaffnet dort rauf gewandert. Wir sollen alle Meeressaeugetiere aufschreiben, aber ich hab keine gesehen. Spaeter hab ich erfahren, dass die andere Gruppe (das Paar und der Biologe/Bruder), die grad von einer Austernfischerbrutstaette zurueckkamen, vier Orkas gesehen haben. Warum ich die verpasst hab, weiss ich nicht.
Dafuer gab es ein interessantes Touristenboot von irgendeinem Veranstalter und ich konnte sie durch das Teleskop beobachten, wie sie an Land gegangen sind.
Die haben ein Buch, wo all die Orkas der Westkueste eingetragen sind mit Fotos der Rueckenflosse und mit wem sie zusammen reisen und unterteilt in residierende (die immer da sind) und welche die rumziehen. Wir haben auch tatsaechlich einen identifiziert, der eine grosse steile Flosse mit einer Ecke weg hat, den wir vorher schon allein gesehen haben. Im Buch stand, dass er mit einem Freund reist und als die die vier zusammen gesehen haben, konnten die den Freund auch identifizieren. Die zwei anderen waren ein Weibchen mit Baby, das Baby war wohl noch nicht im Buch drin.
Ein anderer Pfad fuehrt zu einem coolen Felsen, wo irgendwelche besonderen Voegel nisten. Von da hatte man auch eine tolle Aussicht und es war etwas grau und auf der Wasseroberflaeche sass dicker Nebel, so dass die anderen Inseln aussahen als wuerden sie auf Wolkenkissen schweben. Der Weg dahin ist teilweise recht dunkel, weil die die Baeume so dicht sind. Wenn die grossen Baeume umkippen, reisst der Wurzelteller mit raus und steht dann senkrecht in die Hoehe. Diese Teller sind teilweise doppelt so gross wie ich, manche noch groesser. Dazu dann herunterhaengendes Moos und niedrige Rehtunnel durchs Unterholz. Das sah richtig schoen aus und auch ein bisschen unheimlich.
Auf dem Weg dahin hab ich ein Rehkitz mit weissen Flecken auf dem Ruecken gesehen, das war vielleicht suess. Ich hab es und seine Mutter eine ganze Weile beobachtet und es ist staendig hin-und hergehoppelt.

Auf einer Nachbarinsel (Reef Island) war eine andere Forschungsstation. Dort arbeitet ein Professor und eine Studentin und der Bootsfahrer (den ich auch schon kannte, weil er ein Freund der Moresby Explorers Leute ist). Sie untersuchen dort den Einfluss der Rehe auf die seltenen Pflanzen. Limestone Island ist begehbar, weil die Rehe alles wegfressen und um uns den Vergleich zu geben, haben wir zusammen einen Ausflug zu einer Insel gemacht, wo keine Rehe leben. Der Weg dort zum Gipfel fuehrt durch dichtes Unterholz, das sich ueber unseren Koepfen wieder schliesst, so dass man gebueckt durch einen gruenen Tunnel klettert. Teilweise ging es dabei auch noch steilbergauf und man kleitter durch diesen absolut dichten Tunnel und benutzt die Wurzeln der Baeume als Leiter. Wir haben auch wieder liegende Baumstaemme als Bruecken benutzt und der Professor ist abgerutscht und ins Gebuesch geflogen.
Wir sind auch noch zu einer anderen Insel gefahren, wo wir mehrere Felsen hochklettern mussten. Ganz oben ist ein richtiger Garten mit unterschiedlichsten Blumen. Sie wachsen alle durcheinander, so dass es richtig bunt ist.
Hier ist eine Red Columbine:
http://photos.leonardchung.com/d/6968-2/Red_columbine_Aqilegia_formosa.jpg
Shooting Star
http://www.thimblefarms.com/images/dodecatheoncusickii2002.jpg
Es gab auch noch zartrosa und pinke Wildrosenaehnliche und winzige kleine weisse und welche, die aussahen wie gelbe Butterblumen. Passend dazu kam dann auch noch ein Kolibri angeflogen und hat Nektar gesogen und machte die Szene perfekt.

Der Haushalt wurde aufgeteilt, so dass jeder mal mit allem drankommt (zb Huette fegen, abends kochen, Kompost wegbringen (wegen der Raben haben wir den zur andern Seite der Insel gebracht, sonst bevoelkern die den Strand vor der Huette) und sowas.
Ich hatte extra ein Rezept mitgebracht, aber ausgerechnet am Tag, wo ich mit kochen dran war, hat der Bruder einen Fisch gefangen. Ich hab dann nur Salat und Moehren-Zwiebel-Reis gemacht und ihm ueberlassen, den Fisch auseinanderzunehmen. Ich hab aber zugeguckt, ist eigentlich ganz einfach.
Dafuer hab ich wieder Brot gebacken, weil wir soviel gegessen haben. Es ist allerdings nicht ganz so gut geworden wie auf dem Floatcamp. Es war etwas zu hart. Da wir schon mal dabei waren, haben wir dann noch direkt Kekse gebacken mit allem drinnen, was wir gefunden haben.

Abends habe ich haeufig gelesen oder bin rumspaziert oder wir haben zusammengesessen und uns gegenseitig Denkraetsel gestellt.

Zurueck ging es wieder mit dem Wasserflugzeug. Auf dem Boot wurd es beim Gepaeck verladen ziemlich eng, weil erst die Freiwilligen fuer die naechste Woche und eren Gepaeck und alles ausgeladen wird und erst dann wird unser Zeug eingeladen. Dabei muss man natuerlich aufpassen, nichts durcheinanderzuschmeissen.

In Charlotte angekommen bin ich rumgelaufen und dann zur Faehrstation, wo mich Marylynn mitgenommen hat, die von der Arbeit in Sandspit rueberkam.

So, Kinder, das waers glaub ich. Vermutlich faellt mir spaeter noch was ein, was ich vergessen hab zu schreiben, aber es muss ja noch was ueber bleiben, was ich persoenlich erzaehlen kann.
Ich werd mich gleich ans packen machen und dann Fernsehen gucken (ich hab vorhin Simpsons geguckt und gemerkt, dass ich die Werbung schon teilweise nicht mehr kenn, sowas geht aber nicht).
Morgen treff ich mich noch mal mit Natalia und mach mich dann am fruehen Nachmittag auf zum Flughafen.

Weils so schoen ist, hier ein Gedicht zum Abschied (bzw Wiederkehr):

Die Heimkehr von Heinrich Heine

Mein Herz, mein Herz ist traurig,
doch lustig leuchtet der Mai;
ich stehe, gelehnt an der Linde,
hoch auf der alten Bastei.

Da drunten fließt der blaue
Stadtgraben in stiller Ruh;
ein Knabe fährt im Kahne,
und angelt und pfeift dazu.

Jenseits erheben sich freundlich,
in winziger, bunter Gestalt,
Lusthäuser, und Gärten, und Menschen,
und Ochsen, und Wiesen, und Wald.

Die Mägde bleichen Wäsche,
und springen im Gras herum;
das Mühlrad stäubt Diamanten,
ich höre sein fernes Gesumm.

Am alten grauen Turme
ein Schilderhäuschen steht;
ein rotgeröckter Bursche
dort auf und nieder geht.

Er spielt mit seiner Flinte,
die funkelt im Sonnenrot,
er präsentiert und schultert -
ich wollt, er schösse mich tot.


ENDE

 
von Teresa
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Thursday, 9. july 2009 4 09 /07 /Juli /2009 04:59
Hey,

das Internet hier ist ziemlich schrottig. Vielleicht kann ich morgen oder Freitag noch mal laenger was schreiben. Bin jetzt in Vancouver bei der Couchsurferin.

Bis dann,
Teresa
von Teresa
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Friday, 3. july 2009 5 03 /07 /Juli /2009 20:28

Hach, ich glaub, ich muss mal wieder was schreiben.

Hab jetzt keine Lust von Limestone Island zu erzaehlen, aber was ich jetzt grad so mach.

Auf der Farm, auf der ich hier bin, gibt es 4 Ziegen (Mama + Baby, eine hochschwangere Ziege und ihre Mutter, die auch schwanger ist, aber bei der dauert es noch etwas), Huehner und Enten, und zwei Hunde und eine Katze. Die Katze schlaeft manchmal in meinem Bett und will staendig auf meinen Arm und laesst sich von mir rumtragen.
Die bloede Ziege hat immer noch nicht ihre Babys bekommen. Ich hoffe, sie kriegt sie bis Montag, dann bin ich hier naemlich weg. Dafuer geht es dem anderen Baby gut. Es springt immer an uns hoch und wenn die Mama gemolken wird, heb ich es hoch, damit es nicht den Milcheimer umschmeisst und seine Mama sehen kann und keine Angst bekommt. Ich hab Fotos mit dem Ziegenbaby auf dem Arm, aber die muss ich noch auf meinen Computer packen.

Marylynn (das ist die Mutter hier, die fuer die Farm sorgt, dann gibt es noch ihren Mann und zwei Kinder) hat mir gezeigt wie man die Ziege melkt und ich hab es auch hinbekommen, wenn auch etwas langsam. Als ich es das erste mal probiert hab, hab ich nicht fest genug zugepackt und dann werden die Ziegen kitzelig und fangen an rumzuhopsen.
Ausserdem hat sie mir gezeigt, wie man mit einem Luftgewehr schiesst. Ich hab auf Dosen geschossen und sofort getroffen. Dann sind wir ein paar Schritte zurueck gegangen und ich hab einmal daneben geschossen und dann wieder direkt getroffen. Dann sind wir wieder ein paar Schritte zurueck und es hat eine Weile gedauert, bis ich getroffen hab.

Eigentlich war ich mit der Strickerin von Moresby Explorers fuer Samstag verabredet und wir wollten auf Sleeping Beauty klettern. Aber sie hat sich ihr Knie verletzt und ich kann da ohne Auto nicht hin, also wird daraus nichts.
Ausserdem wollte ich mit einer, die ich auf Limestone kennengelernt hab, nach Old Massett und nach North Beach fahren und dort campen, aber sie hat jetzt einen Job gefunden und keine Zeit.

Mit dem Kartoffelfeld bin ich fertig und jetzt jaete ich im Garten.
Hier gibt es so Minifliegen, die beissen koennen und ich bin mit Bissen uebersaet. An manchen Tagen kann man nicht rausgehen, ohne dass man sich komplett mit Citronella einsprueht. Vor allem, wenn man zu den Huehnern oder Ziegen geht.

Das Wetter ist seit zwei Tagen super, richtig warm, davor hats geregnet.

Ich hab ueber Couchsurfen jemanden gefunden, bei dem ich die paar Tage in Vancouver schlafen kann. Ich nehm am Montag die Faehre, Montagabend den Bus und bin Dienstagabend in Vancouver.

Muss Schluss machen, die wollen hier zum Strand gehen.

Bis dahin,
Teresa

von Teresa
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Monday, 22. june 2009 1 22 /06 /Juni /2009 20:59
So, da bin isch wieder.
Bin grad allein daheim, weil alle in der Schule oder Arbeit sind (jaa, endlich Ruhe) und hab grad eine halbe Stunde mit dem Internet gekaempft, weil es nicht machen wollte, was ich will.
Heute morgen hab ich die Tiere versorgt und rausgelassen und danach das Kartoffelfeld weitergejaetet. Werd ich nachher noch mit weitermachen.

Jetzt erzaehl ich erstmal von der Wanderung in Denali (dem Nationalpark in Alaska), das hab ich ja noch nicht.

Alsen, zuerst bin ich einem Wanderweg gefolgt, der direkt beim Eingang losging, weil ich dachte, dass der Bus was kostet, der in den Park reinfaehrt. Da ich keine Baerenglocke hatte, hab ich mich staendig laut geraeuspert und mit den Fuessen rumgescharrt. Da mir immer wieder Leute entgegenkamen, hab ich mich nicht getraut zu singen (das soll besser gegen Baeren helfen als die Gloeckchen, weil die dann genau wissen, dass ein Mensch kommt).
Direkt im ersten Abschnitt hab ich dann im Gebuesch ein Elchskelett entdeckt und dann doch gesungen, aber auf deutsch (das Intro von Wedding Peach). Wahrscheinlich haben die Parkranger die Knochen da extra hingelegt um die Besucher an die Baeren zu erinnern.
Der Weg fuehrte zu einem huebschen See mit Biberdamm, aber man konnte die ganze Zeit die Autos in der Ferne hoeren, was mich total genervt hat.
Also bin ich wieder zurueck und zum Besucherinfoladen gegangen und hab dem Kerl dort gesagt, dass ich nur einen Tag Zeit hab und wo ich am besten hingehen soll.
Ich bin dann zuerst mit dem Bus, der die ersten neun Meilen doch umsonst war, zu einer Hundeschlittenvorfuehrung gefahren. Die haben was ueber die Hunde erzaehlt und sind eine kurze Runde mit dem Schlitten gefahren (der hatte aber Rollen untendrunter, damit die das im Sommer vorfuehren koennen).
Danach bin ich soweit gefahren, wie ich umsonst gekommen bin und war dann endlich in echter Wildnis.
Der Wanderweg dort fuehrt am Savage River entlang (ist mehr ein Baechlein) und zwischen niedrigen Bergchen enlang wenn oben jemand stehen wuerde, koennte man ihn noch als Mensch erkennen, so hoch waren die also nicht).
Nach einiger Zeit kommt ein Schild, dass der weitere Weg nicht mehr gepflegt wird und der Pfad fuehrt dann am Berghang enlang und ist ziemlich ueberwachsen und mit Felsen uebersaeht.
Zwischen den Berghaengen kann man ziemlich weit in die Ferne gucken und der Weg scheint immer so weiterzugehen.
Schliesslich bin ich an einen Punkt gekommen, wo ein Vorsprung mir die Sicht versperrt hat und ich hab mir gedacht, dass ich da noch hochkletter und um die Ecke guck und dann umkehr.
Der Felsvorsprung war total cool. Es war so windig, dass ich in die Hocke gehen musste und ich konnte wieder ganz weit gucken (bis zum naechsten Vorsprung). Ich hab immer vor jeder Ecke laut gerufen um die Tiere zu verscheuchen und ich hab auch keine Baeren oder Woelfe gesehen, aber dafuer hab ich dann gemerkt, dass ich in Bergschafkacke sitze (die Viecher hier sind doch keine Gebirgsziegen, sondern werden dall sheep genannt).
Auf dem Weg hab ich einen Hasen, zwei Murmeltiere und mehrere Ziesel gesehen (die nennen die hier ground squirrel und leo uebersetzt das mit Ziesel). Die stehen immer auf ihren Hinterbeinen und pfeifen ihren Kameraden zu.

Auf dem Rueckweg bin ich ein Stueck den Berghang hochgeklettert. Hier wachsen nirgends hohe Baeume, weil der Boden unter dem Gestruepp und Moos das ganze Jahr ueber gefroren ist.
Da ich noch einige Zeit hatte, bis der letzte Bus kam, bin ich einem anderen Wanderweg gefolgt, der auf den Savage Mountain fuehrt. Mich hat dann der Ehrgeiz gepackt bis nach ganz oben zu klettern und bin dann teilweise auf Haenden und Fuessen den Hang hoch.
Mein Ziel war nicht das Gipfelkreuz, das haett zu lang gedauert, sondern ein niedrigerer Bergkamm, so dass ich auf die andere Seite des Berges gucken konnte.
Das Gefuehl, als ich endlich oben angekommen bin, war total cool. Im einen Moment hat man nur Erde und Gestruepp vor sich und im naechsten bruellt einem der Wind ins Gesicht und ich konnte die Berge des Alaska Range am Horizont sehen und davor den Highway und viele viele gruene Huegel.
Runter bin ich rueckwaerts wieder auf allen vieren, das ging am schnellsten und ich hab grad noch den Bus erwischt.
Vom Bus aus haben wir dann drei grasende Karibu gesehen und wieder ein Stachelschwein.

Hier ist ein Bild vom Savage River, aber es ist nicht ganz so, wie ich es in Erinnerung hab (zu gruen).
http://farm4.static.flickr.com/3132/2588867987_d4350e890b.jpg?v=0
So, das war also die Wanderung.

Ich hab noch genug Zeit vom Floatcamp zu erzaehlen, dann muss ich wieder um meine Kartoffeln kuemmern und nach der schwangeren Ziege gucken. Ich hoffe, sie bekommt ihre Kinder bald.

Hier ist ein Foto vom Floatcamp:
http://farm4.static.flickr.com/3120/2729870524_fa5992c810.jpg?v=0

Das Deck fuehrt ganz um das Haus herum und hinten ist es mit Tauen ans Ufer befestigt. Ab und zu sieht man, dass es sich bewegt, wenn man aus dem Fenster guckt und die Baeume langsam an einem vorbeiziehen, aber ansonsten bemerkt man kein Schwanken oder so. Links im Bild ist das alte Floatcamp, das jetzt woanders ist.

Der Tagesablauf war immer dergleiche. Wenn eine Gruppe dort uebernachtet hat, haben wir morgens Fruehstueck gemacht und ihnen Mittagessen mitgegeben, das wir am Tag vorher gemacht haben. Dann haben wir Mittagessen und Abendessen fuer die Gruppe gemacht, die am Abend kommen wuerde und Betten gemacht und gefegt usw.
Wir waren also den Tag ueber zu zweit da.
Um mich zum Floatcamp hinzubringen, bin ich mit einer Gruppe mitgefahren, die auf einem 4-Tagestrip war und die erste Nacht auf dem Floatcamp geschlafen hat und ich bin dann am naechsten Tag da geblieben.
Wir waren wieder in Skedans, dem verlassenen Indianerdorf mit den Totempfaehlen und an einem anderen Ort, wo Geraete und Schuhe von Holzfaellern rumlagen, die in den 50ern oder so hier gearbeitet haben.
Mittagessen haben wir in einer total schoenen Bucht gegessen, wo das Wasser hellgruen war.
Ausserdem haben wir wieder Buckelwale gesehen (einer ist ganz nah am Boot halb aus dem Wasser gesprungen) und Seeloewen, die auf einem Felsen rumgeroehrt haben.

Hinter dem Floatcamp sind vielleicht vier bis fuenf Meter Wasser bis zum Ufer und da das Haus schwimmt, steigt und faellt es mit der Flut. Bei Ebbe konnten wir Seegurken, -igel, und -sterne dort liegen sehen und Anemonen und ich bin einmal ruebergepaddelt und hab alles angefasst und ein paar Seeigelschalen gefunden. Wenn die Seeigel sterben, verlieren sie ihre Stacheln und zurueck bleibt eine total schoene ovale Kugel, in die Loecher und Erhebungen ein Muster bilden und die haeufig gruenlich oder lilarich sind. Leider sind sie sehr zerbrechlich, vor allem die kleinen, weil ihre Schale duenner ist.
Um das Flatcamp herum waren staendig kleine Quallen (wir haben den Kompost immer ins Wasser geschmissen, deswegen war da wohl so ein reges Leben) und spaeter hab ich auf einem Kayaktrip zwei grosse orange gesehen, die Lion's Mane heissen (spaeter auf Limestone haben wir mehr von denen gesehen).
http://emeraldseaphotography.com/diving/photos/Jellyfish/LionsMane2.jpg
Vicky, die dort gekocht hat, hat erzaehlt, dass die Quallen und das Zooplankton nachts leuchtet, wenn man es umruehrt und ich bin bis halb zwoelf aufgeblieben und hab die Quallensuppe mit einem Paddel umgeruehrt und konnte ein schwaches blaeuliches Leuchten sehen. Es war noch nicht ganz dunkel, deswegen war es so schwach, aber ich war so muede.
Sie sind insgesamt zwischen einem halben und einem Meter gross.
Ausserdem hab ich zum ersten mal eine Nudibranch gesehen. Das sind Wassernacktschnecken, die meisten an einer Stelle bleiben, aber die, die ich gefunden hab, war eine Hooded Nudibranch und hat ihren Koerper von einer Richtung in die andere gekruemmt und ist so vorwaertsgeschwommen. Ich hab sie in einem Eimer eingefangen und wir haben sie den Touristen gezeigt.
Sie war komplett durchsichtig und man konnte sogar ihre Sch...e im Darm sehen.
http://www.elasmodiver.com/BCMarinelife/images/Hooded-nudibranch.jpg
Wir haben sie in einem Buch nachgeschlagen und dort stand, dass sie nach Wassermelone riecht, wenn man sie aus dem Wasser hebt und es stimmt tatsaechlich.

Der Abfluss des Spuelbeckens geht grade nach unten ins Meer und dort warten immer kleine Fische, die man durch das Rohr beobachten kann.
Auf einem Kayaktrip haben wir am Ufer ein paar Waschbaeren gesehen und ab und zu springt ein Lachs aus dem Wasser, wenn er grad in einem Fischschwarm auf Jagd ist. Einmal bin ich mitten in einen grossen Fischschwarm gepaddelt und um mich herum sind die kleinen Fische aus dem Wasser gesprungen und ich konnte ihre silbernen Koerper unter mir dahinflitzen sehen.

Wir hatten richtig gutes Wetter und ein paar heisse Tage. An den zwei freien Tagen oder wenn wir mit kochen fertig waren und die Touristen noch nicht da waren, haben wir draussen gesessen und gelesen. Am Vordach, das man auf dem Bild sehen kann, ist ein blauweisser Haengesitz befestigt. Das ist im Prinzip soo wie eine Haengematte zum sitzen und man kann die Beine baumeln lassen und dem Wasser zugucken oder ab und zu den Adlern, die mit ihren Krallen Fische fangen.

Ich hab zum ersten Mal Brot gebacken, weil wir keins mehr hatten und es ist richtig gut geworden. Nur das Kneten war ziemlich anstrengend.
Es gab hier sogar laufendes Wasser von einem Bach auf der Insel und einen Generator fuer den Backofen, so dass wir auch ab und zu Musik hoeren konnten.

An einem der Taue, die das Floatcamp am Ufer halten, hatte sich ein grosser verzweigter Ast verhakt und nach einem Kayaktrip haben wir versucht ihn rauszuholen. Im Kayak sitzend an ihm zu ziehen ist natuerlich sinnlos, also haben wir ein Seil an ihm befestigt und versucht ihn an Land zu ziehen, aber er hat sich nicht geruehrt. Schliesslich bin ich an Land gepaddelt und hab ihn von da aus ans Ufer gezogen. Wir sind beide nass geworden, ich glaub wir haben ueber eine halbe Stunde fuer die Aktion gebraucht.

Schliesslich hat es Vicky doch noch geschafft ins Wasser zu fallen. Sie ist nach einem Kayaktrip schon am Floatcamp gewesen und ich war noch hinter einer Kurve und hab mir ein paar grosse Krabben angeguckt (wir sind meistens am Ufer antlanggepaddelt, weil es da immer am meisten zu entdecken gab, vor allem bei Ebbe). Als sie vom Kayak ans Deck klettern wollte, hat sie das Gleichgewicht verloren und weil ich nichts mitbekommen hab, ist sie um das Floatcamp herumgeschwommen um nach einem Ausstieg zu suchen, aber das Deck ist zu hoch und der Rand mit glitschigen Muscheln bewachsen. Das Wasser ist eiskalt und sie ist nicht auf die Idee gekommen, mit dem Kayak ans Ufer zu schwimmen und dort einzusteigen. Das hab ich ihr dann geraten, als ich endlich ankam, wobei ich auch nicht sofort daran gedacht hatte.
Ich hab zwar schon haeufig gehoert, das kaltes Wasser das Gehirn lahmleht, aber irgendwie glaubt man das ja doch nie so recht. Jetzt glaub ich es jedenfalls.

Okay, ich muss zurueck zu den Kartoffeln.
Es ist schon halb zwei, oh Schreck.

Bis zum naechsten Mal,
Teresa






von Teresa
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Sunday, 21. june 2009 7 21 /06 /Juni /2009 03:42
Hallo, ich bin wieder ans grosse Netz angeschlossen. Bin gestern von Limestone Island zurueckgekommen und bin jetzt in Tlell, das ist etwas im Norden von Queen Charlotte City.
Die haben hier eine kleine Farm und eine der Ziegen hat ein drei-Tage altes Baby und eine andere kriegt ihr Baby jeden Moment.
Heute waren wir auf einem Stadtfest in der Stadt (Charlotte) und sind in einem Drachenboot eine Runde gefahren.

Am Montag hab ich mehr Zeit zu schreiben. Hier ein Ueberblick:
Auf dem Floatcamp war es supercool. Dort war nur Vicky, die dort fuer die Touristen kocht und abends kamen dann die Touristen mit dem Tourguide von Moresby Explorers und am Morgen sind sie weitergefahren.
Wir haben gekocht, seeehr viel gespuelt und Betten gemacht und gefegt. Ich weiss nicht, wie eine einzelne Person die ganze Arbeit schaffen soll. Selbst zu zweit haben wir um halb sieben angefangen und fast den ganzen Tag in der Kueche gestanden.
An zwei Tagen hatte niemand gebucht und wir hatten frei und sind mit Kayaks rausgepaddelt. Das Floatcamp ist mitten zwischen Inseln, es ist also geschuetzt und keine offene See. An den anderen Tagen bin ich alleine fuer eine kurze Runde rausgefahren.
Wir haben haufenweise Seesterne, Seeigel, Seegurken und mehrere Seehunde und zwei Orcas gesehen. Mein persoenliches Highlight war, als ich alleine rumgepaddelt bin und nur drei Meter von mir entfernt ein Seehund aufgetaucht ist und mich mehrere Sekunden lang angestarrt hat. Ich bin zwar nicht meinem Wal begegnet, dafuer meinem Seehund.

Auf Limestone Island war es auch super. Es waren dort drei andere Freiwillige, der Bruder von den beiden Schwestern, die bei Moresby Explorer arbeiten und der das ganze anleitet und ein Mann, der Aufnahmen fuer eine Doku gemacht hat.
Wir waren mehrere Tage mit dem Boot draussen und sind zu verschiedenen Inseln gefahren, wo Austernfischer ihre Neste haben und haben Eier bzw die frisch geschluepften Kueken gewogen und vermessen. Einmal haben wir auf einem grossen Felsen Moewennester gezaehlt und ich hab eine neue Brutstaette von Austerfischern entdeckt.

So, ich mach jetzt besser Schluss und erzaehl am Montag ausfuehrlicher (wenn hier alle bei der Arbeit bzw Schule sind).
In genau drei Wochen sitz ich grad im Flugzeug.

Bis denne, ich hoff, es geht euch allen gut!
Teresa
von Teresa
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